Gremien und Räte

Sitzungskalender der Gesamtkirchengemeinde St. Urban 2018

Gesamtkirchengemeinderat konstituiert sich

Sitzungkalender der Gesamtkirchengemeinde St. Urban 2017

Fotos: Klausur der Kirchengemeinde- und Pastoralräte der Gesamtkirchengemeinde St. Urban im Bildungshaus Kloster  Obermarchtal. Herbst 2017, Fred Heine.

Die Ergebnisse der Kirchengemeinderatswahl am 15. März 2015.

Die Kandidaten der Kirchengemeinderatswahl 2015 in unseren Kirchengemeinden.

Die Wahl 2015 zum Kirchengemeinderat und Pastoralrat ist der Auftakt zu einem großen Entwicklungsprozess der Kirche am Ort. Die Katholiken in der Diözese Rottenburg-Stuttgart stellen mit ihrer Wahl die Weichen für eine Kirche der Zukunft, eine Kirche, die sich den lokalen Herausforderungen stellt, eine Kirche, die offen und zeitgemäß ist und am Ort hilfreich und heilsam wirkt.

Durch Ihre Wahl können Sie an dieser Herausforderung mitwirken. Gestalten Sie Ihre Kirche am Ort mit. Der Kirchengemeinderat ist die Vertretung aller Katholiken der Kirchengemeinde. Er trägt mit dem Pfarrer zusammen die Verantwortung für das Gemeindeleben und sorgt dafür, dass die Gemeinde ihre Aufgabe als Trägerin der Seelsorge wahrnehmen kann.

Der Pastoralrat wird in jeder Gemeinde für Katholiken anderer Muttersprache gebildet und hat die gleichen Aufgaben wie der Kirchengemeinderat.

Wenn Sie mehr erfahren wollen, wenden Sie sich an Ihre Kirchengemeinde oder besuchen Sie die diözesane Internetseite zur Wahl.

Alles rund um die Wahl finden Sie hier kurz zusammengefasst.

 

 

Alle Mitglieder der Kirchengemeinderäte der Seelsorgeeinheit St. Urban sind am Samstag, 28. März 2015, zur Eucharistiefeier nach St. Johannes um 18 Uhr eingeladen. Im Anschluß an den Gottesdienst findet im Gemeindehaus GZU ein Stehempfang für die Mandatsträger 2010 bis 2015 statt.

Hier stellen sich einige Kandidaten der diesjährigen Wahl vor:

Meine Motivation:

Der katholischen Kirche in unserem Ortsteil und in unserer Stadt ein Gesicht geben und den Menschen offen und freundlich im Geiste Jesus zu begegnen.

Dies ist im Rahmen der KGR-Arbeit auf völligen unterschiedlichen Ebenen möglich und notwendig. Dies reicht von der jährlichen Terminabstimmung aller Uhlbacher und Obertürkheimer Vereinen (wo wir nur „ein“ Verein von vielen sind) bis hin zu den Stadtdekanatsratsitzungen, wo wir „unter uns“ sind.

In den letzten Jahren erleben wir eine große Veränderung in der Wahrnehmung „unserer“ Kirche in der Gesellschaft. Was früher in meiner Jugend noch als selbstverständlich galt, wird heute (glücklicherweise) kritisch hinterfragt.

Wo wir früher in der Mehrheit waren, sind wir heute beinahe schon eine Randgruppe.

Dies hat unter anderem auch große organisatorische Änderungen zur Folge, die ich jetzt bereits seit mehreren Jahren begleite. In der nächsten Wahlperiode werden wir eine neue Struktur in den Neckarvororten geben, mit der wir uns für die Zukunft rüsten.

Dies gut und sinnvoll für alle Beteiligten und Betroffenen umzusetzen, dafür will ich im nächsten KGR mitarbeiten. Trotz aller Zentralisierung und Verschmelzung zu grösseren, organisatorischen Einheiten, möchte ich, daß wir als katholische Kirchengemeinde Obertürkheim/Uhlbach in unserem Stadtteil weiterhin sichtbar bleiben und wir als KGR dafür sorgen, dass für die Aktivitäten der Gemeinde, die dazu die notwendigen Räume und Ressourcen vorhanden sind. Für mich ist der christlichen Glaube ein gutes Rezept für das Gelingen meines Lebens. Jürgen Lux

Mein Name ist Gordana Caržavec, bin 39 Jahre alt, gebürtige Stuttgarterin und das 5. Kind Kroatischer „Gastarbeiter”. Ich bin verheiratet, habe 2 Töchter und als Sozialversicherungsfachangestellte bei der Gesundheitskasse beschäftigt.

Warum ich mich entschieden habe wieder für das Pastoralratsmitgliedamt in der Kroatischen Gemeinde zu kandidieren? Es ist mir ein Anliegen die uns damit anvertraute Verantwortung mit Leben zu füllen. Auch trotz der manchmal nur geringen Spielräume, sehe ich dieses Amt als etwas, wo ich mich einbringen kann damit „Kirche nah am und mit Menschen” erfahren wird. Die festangestellten pastoralen Mitarbeiter zu unterstützen und damit auch die Brücke zu den Gemeindemitgliedern zu sein ist mir wichtig. Gordana Caržavec

Mein Name ist Michael Reuß und ich bin seit mehreren Perioden Mitglied des Kirchengemeinderates St. Johannes, die letzten Jahre wurde ich als zweiter Vorsitzender gewählt. In diesen Jahren hat sich viel verändert in unserer Gesellschaft, in der Katholischen Kirche, in Stuttgart. Diese Veränderungen machten auch vor der Arbeit des Kirchengemeinderates St. Johannes nicht Halt. Die Kirche in Stuttgart will die Veränderungen mitbestimmen, statt ihnen hinterherzuhinken. Das Projekt „Aufbrechen“ trägt dem Rechnung. Das Projekt ist während der letzten KGR-Periode angestoßen worden, aber noch nicht am Ende angelangt, wobei ein Ende auch nie erreicht werden wird. Die nahe Zukunft sieht eine weitere Vernetzung der Kirchengemeinden der Seelsorgeeinheit St. Urban vor. Die neuen Herausforderungen für alle Katholiken in Stuttgart können nur gelingen, wenn der Prozess von den einzelnen Kirchengemeinden getragen wird. Ohne eine gesunde Basis, die in den einzelnen Kirchengemeinden vor Ort liegt, wird deren Zukunft fremdbestimmt sein. Konkrete Herausforderungen an St. Johannes sind u. A. die Rolle in der künftigen Gesamtkirchengemeinde St. Urban, die Wichtigkeit der katholischen Kindertagesstätten – auch für Untertürkheim, der Fortbestand des Gemeindezentrums. Um den Veränderungsprozess mitzubestimmen, Einfluss zu nehmen und St. Johannes zu stärken, kandidiere ich wieder für den KGR. Ich würde mich sehr freuen, wenn weitere Gemeindeglieder sich zur Kandidatur für den nächsten KGR entschließen, um die Zukunft von St. Johannes, St. Urban, den Katholiken in Stuttgart und der Diözese mitzugestalten. Michael Reuß

„Warum bist du noch in der Kirche und warum engagierst du dich dann auch noch in dieser Kirche?“ Das sind Fragen, die mir oft gestellt werden und ich gebe zu, ich habe mir solche Fragen auch schon gestellt. Es ist aber meine Erfahrung und meine tiefste Überzeugung, dass wir Zustände nur ändern können, indem wir aktiv sind und versuchen, das, was uns wichtig ist, selber zu leben.
In einem katholischen Elternhaus aufgewachsen und sozusagen ganz selbstverständlich in die Ortskirche hineingewachsen, hatte ich auch „kirchenfernere“ Zeiten. Es gab aber immer eine Basis in meinem Inneren, die in der Kirche auch „Heimat“ sah.
Ich habe den Glauben an Gott als sehr hilfreich in sehr schweren Zeiten meines Lebens erfahren und dabei hat Gemeinschaft mit anderen immer eine Rolle gespielt. Ich kann Glauben nur schwer für mich im stillen Kämmerlein leben, sondern er braucht Gemeinschaft.
Mit dem Engagement in der Kirchengemeinde, nicht nur als Kirchengemeinderätin, möchte ich Gemeinschaft gestalten und auch für andere erfahrbar machen. Damit auch andere Menschen, die Erfahrung machen können, dass Kirche auch Heimat sein kann.
In einem alten christlichen Gebet heißt es:
„Christus hat keine Hände, nur unsere Hände, um seine Arbeit heute zu tun.“
Drum seid ihr die Hände Christi heute in der Welt! Steafanie Kaiser

Hallo, mein Name ist Sonja Rubenbauer und ich bin 34 Jahre alt. Seit ca. 10 Jahren lebe ich
in Untertürkheim. Nach der Geburt meines zweiten Sohnes, beschloss ich vor 5 Jahren
zum ersten Mal als Kirchengemeinderätin zu kandidieren und wurde schließlich gewählt.
Für eine erneute Kandidatur wägte ich einiges Für und Wider ab. Schließlich habe ich aber festgestellt, dass Kirche nur gemeinsam erlebbar gemacht ist. Nur gemeinsam können wir unsere Gemeinde lebendig erhalten, in dem wir weiterhin Möglichkeiten der Begegnung, auch und vor allem für unsere Kinder und Jugendlichen, schaffen. Nur gemeinsam und mit unseren unterschiedlich eingebrachten Fähigkeiten können wir Ideen verwirklichen und nur gemeinsam umsetzen. Denn in der Gemeinschaft, im Glauben und bei „Gott ist alles möglich“.
Darum möchte ich Sie ermutigen, sich als Kirchengemeinderat/-rätin aufstellen zu lassen,
für ein gemeinsames Miteinander… für eine lebendige Gemeinde. Sonja Rubenbauer

Ich kandidiere wieder, da in der jetzigen KGR-Periode viele Dinge und Themen angestoßen wurden, die in der Umsetzung noch spannend werden. Irmgard Watzlawik

 

 

Quo vadis, communitas?
Petrus war schon meilenweit von Rom entfernt und in Sicherheit, als ihm der
Herr erschien. „Quo vadis, domine?“, wohin gehst du, Herr, fragte der Jünger.
Petrus folgte dem Herrn, kehrte um, ging nach Rom zurück, wurde dort gefangen
genommen und gekreuzigt.
Was will uns diese Geschichte hier, 2000 Jahre später, in einem der schönen Neckarvororte Stuttgarts sagen? Dass es der körperlichen Gesundheit
nicht immer förderlich ist, den Wegen des Herrn zu folgen? Das wäre zu kurz gedacht.
Denn was wäre wohl aus der Kirche geworden, wenn sich Petrus damals anders entschieden hätte …?
Natürlich wäre es vermessen, sich mit Petrus vergleichen zu wollen. Doch was die Kirche morgen ist, wird heute entschieden – im Großen in Rom und den Bistümern, im Kleinen in den vielen, vielen Gemeinden vor Ort auf der ganzen Welt.
Man kann das interessiert beobachten. Oder aktiv mitgestalten. Ich habe mich für die zweite Variante entschieden. Das birgt das Risiko, Fehlentscheidungen zu treffen. Deshalb ist es umso wichtiger, dass sich möglichst viele Menschen mit den unterschiedlichsten
familiären und beruflichen Hintergründen am Mitgestalten beteiligen. Vielleicht
auch Sie, der/die Sie das gerade lesen?
Quo vadis, communitas? – Wohin gehst Du, Gemeinde?
Ich weiß es nicht. Aber ich möchte sie gerne begleiten, nur ein kurzes Stück ihres Weges.
Und mit ihr dieses große Schiff Kirche – zugegeben auf einem ganz kleinen Außenposten.
Fred Heine

Ich bin schon viele Jahre als Bauausschuss-Vorsitzender in der Kirchengemeinde tätig. Hierunter fallen zum Einen Instandhaltungs- und Renovierungsmaßnahmen an bzw. in Gebäuden und auf Grundstücken unserer Kirchengemeinde, zum Anderen auch verschiedene Umbaumaßnahmen wie z.B. hinsichtlich der Interims-Nutzung des GZ Rohracker durch den Städtischen Kindergarten oder dem behindertengerechten Umbau des GZ Hedelfingen. Ich kandidiere wieder für den Kirchengemeinderat um die aktuell geplanten und teils bereits in Umsetzung befindlichen wie auch zukünftigen Projekte im diesem Bereich in unserer Kirchengemeinde weiter zu begleiten. Horst Eifler



Die Kommentarfunktion ist geschlossen.